Motorradausflug



        Gruppenfoto



                       




 

Trotz schlechter Wetterprognose hatten sich sieben Teilnehmer entschlossen, diesen Ausflug anzutreten. Günther Seeberg hatte das Motorradwochenende bereits geplant und vorbereitet, fiel dann aber leider kurzfristig gesundheitlich bedingt aus, so dass Matthias Magg als Tourguide einsprang. Am Freitag starteten wir um 8°° Uhr am Gasthof Egner Richtung Dolomiten.
Die Route führte uns über Oberau, Garmisch und die wunderschöne Mautstrecke Vorderriß zu  Silvensteinspeicher und Achensee. Die erste Aufwärmpause gestatteten wir uns mit Kaffee und Naschereien  im Örtchen Jenbach. Frisch gestärkt ging es bei leicht ansteigenden Temperaturen und immer noch ohne Regen ins Zillertal, dann über den alten Gerlospass nach Neukirchen am Großvenediger und Mittersill. Hier stärkten wir uns bei einem wohlverdienten Mittagessen für den zweiten Teil unserer Tour. Am Felbertauerntunnel war unsere nächste Mautstrecke zu absolvieren, verbunden mit der Hoffnung, nach den Hohen Tauern in wärmere Gefilde zu cruisen. In Huben bogen wir ins Defereggental ab, um über den Staller Sattel (2052 m) ins Antholzer Tal zu gelangen. Von dort aus ging es über den Furkelsattel nach St. Martin in Thurn, eine ladinische Gemeinde im Gadertal der Dolomiten. Über Corvara führte die Strecke dann über den Campolongo nach Arabba. Nun ging es nach Westen über den höchsten Pass dieses Tages, den Passo Pordoi (2239 m). Dann ging es – immer noch ohne Regen! - über Canazei zu unserem Tourenhotel Villa Mozart in Pozza di Fassa. Hier erwarteten uns schon Vorstand Norbert Mayr und seine Frau, die bereits das Abendprogramm mit Fahrdienst vorbereitet hatten.

 

Nachdem es am Samstag früh bis auf 1800 m herunter geschneit hatte, entschieden wir uns die höheren Pässe erst ab Mittag anzusteuern. Bei frischen Temperaturen führte die Strecke über Cacalese auf den Manghenpass. Oben angekommen zeigten sich die ersten Sonnenstrahlen und die Abfahrt nach Borga entschädigte uns mit einem warmen Lüftchen. Es folgten Brocon- und  Gobberapass  und sodann das Örtchen Fiera di Primiero. Hier stärkten wir uns in einer netten Pizzeria. Am Nachmittag ging es bei flotter Fahrweise über den Passo di Cereda nach Agordo und Falcade, zum Passo di Pellegrino und schließlich zurück nach Pozza di Fassa.
Am Sonntagmorgen ging es zeitig los, die Strecke führte zunächst über den Karerpass zum Nigersattel und dann über Bozen in das schöne Sarntal, das Penser Joch, die alte Brennerstraße bis Mutters. Danach folgte die Standardstrecke über Axams und Zirler Berg nach Garmisch. Kurz nach dem Grenzübergang hatte uns das Regenwetter eingeholt und begleitete uns bis Holzhausen. Bei 3 Tagen tollem Motorradwetter und nur einer Stunde Regen war der Ausflug eine gelungene Ausfahrt.